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Musikcafé
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Sonntag,
12.Februar
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"Liberaler
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2012"


 

Montag, 19. Dezember 2011, 09:56 Uhr

"Vorm Tod ist alles Leben" Lesung mit Barbara Thalheim im Café Esprit am 21.3..

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Zusammen mit der Malerin und Verlegerin Linde Kauert vom Künstlerverlag Edition Zwietracht und dem Jazz-Gitarristen Rüdiger Krause stellte Barbara Thalheim m ausverkauften Café Esprit ihr Buch: "Vorm Tod ist alles Leben" vor. Mit dem Kalligrafen, Schrift und Buchgestalter sowie Typografen Heinz Hellmis, dem ehemaligen künstlerischen Verleger des Aufbau- Verlages, gründete Kauert 2007 den Künstlerverlag "Edition Zwietracht". Das Thalheim-Buch mit Songtexten aus den vergengenen zehn Jahren und Kurzgeschichten aus jüngster Zeit ist das 13. Buch des Künstlerverlages. Kauert hat das Buch nicht nur herausgegeben, sie malte zu den vier Geschichten von Barbara Thalheim auch die Bilder.
Begonnen hatte Thalheim mit einer Geschichte aus dem Jahre 1946, die leider kein Lied geworden ist, aber viel mit ihrer Heimatstadt Leipzig zu tun hat. Erst im Laufe der Geschichte wurde klar: Sie erzählte dien Geschichte ihrer Geburt. Dann ging es aber musikalisch weiter und sie verführte die Zuhörer auf ein Eiland ("Ich will eine Insel sein"). In diesem Zusammenhang lobte sie ausdrücklich ihren Begleiter Rüdiger Krause an der Gitarre: "Man glaubt gar nicht, dass ein Jazzer auch Konzertgitarre spielen kann. Kein Wunder, Rüdiger Krause spielt in der Günther-Fischer- Band. Dann reflektierte sie in einem beeindruckenden Lied die Biografien von drei unterschiedliche Leuten, so dem Vater von Aurora Lacasa, ihrer Freundin. "Komm leg den Film noch einmal ein", hieß es vielsagend im verbindenden Mittelteil. Mit Blick auf eine Freundin, die mit 35 Jahren noch mal von vorn begonngen hatte, kommentierte Thalheim: "Man kommt immer wieder da an, wo man abgesprungen ist."
Die 62-jährige Thalheim fühlt sich selbst im dritten Lebensabschnitt, wo man einige Hürden schon erfolgreich genommen hat und Neues ausprobieren kann. Seit 1993, wo sie für einige Zeit in Frankreich gelebt hat, verbindet sie viel mit dem Land und den französisch sprechenden Ländern in Afrika. "Das hat mein Leben total verändert", sagte sie. Nicht nur, dass sie mit dem französischen Komponisten und Akkordeonisten Jean Pacalet zusammengearbeitet hat, sie hat auch einige Chansons ins Deutsche übertragen und umgekehrt auch Titel in Französisch aufgenommen.
Zum Schluss ihrer musikalischen Lesung, wo doch mehr oder weniger ihre Lieder im Mittelpunkt standen, stellte sie sich die Frage: "Wer bist Du heute?", um diese vielsagend zu beantworten: "Alles was konsequent ist, gefällt mir am Menschen."
Die Zuhörer im Café Esprit waren ergriffen von der lebendigen Interpretation der Thalheim. Für Andrea Wolf aus Leipzig war es ein sehr guter, lebendiger Nachmittag mit viel Herzblut. Die Tauchaerin Dagmar Ebert ergänzte: "Das ist eine große Künstlerin mit viel Ernst." Verlegerin Linde Kauert fand es besonders beeindruckend, wie die Leute mitgegangen sind und auch Barbara Thalheim gut auf die Leute eingegangen ist.

veröffentlicht in der LVZ vom 25.03.11, Beilage Stadtleben Ausgabe Nord, S. 10 Matthias Kudra

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Montag, 19. Dezember 2011, 09:51 Uhr

Herbert Köfer liest in Taucha am 20.3.2011

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Foto: Matthias Kudra
Der einstige DDR-Fernsehliebling Herbert Köfer stellt im Tauchaer Café Esprit seine Autobiografie vor.
Taucha. Mit Herbert Köfer war am Samstagabend ein bekannter DDR-Schauspieler, Moderator und Synchronsprecher im ausverkauften Café Esprit zu Gast. In seiner komödiantischen Art und Weise las der 90-Jährige mit seiner so sympathischen Stimme einige Episoden aus seiner Autobiografie „Nie war es so verrückt wie immer ...“, die 2008 in einer erweiterten Neuauflage im Verlag „Das Neue Berlin“ erschien.

Der Titel des Buches sei so stimmig, stellte Köfer gleich am Anfang seiner Lesung klar und bekannte: „Ich war gerne ein DDR-Bürger, ich schäme mich nicht dafür“. Herbert Köfer kennt man vom Fernsehen, vom Radio und auch vom Theater. Bei der Geburtsstunde des Deutschen Fernsehfunks (DFF) war er am 21. Dezember 1952 der erste Nachrichtensprecher der „Aktuellen Kamera“. Fast 40 Jahre gehörte er dem DFF-Ensemble an und hat das Profil des Senders mit geprägt, zum Beispiel in der Rolle des Rentners Schmidt in der 20-teiligen Serie „Rentner haben niemals Zeit“. Auch in der letzten Sendung des DFF am 31. Dezember 1991 stand er noch einmal vor der Kamera.
Dabei sollte Herbert Köfer nach dem Willen seiner Eltern einmal den Verlag seines Vaters übernehmen und so begann er 1937 mit einer kaufmännischen Lehre. Doch sein Interesse für die Schauspielerei erwachte schon 1929, als er mit seinen Eltern die Heidelberger Schloßfestspiele besuchte und bekannte Schauspieler jener Zeit erlebte. Das Kleist’sche Ritterschauspiel „Kätchen von Heilbronn“ hat es ihm besonders angetan. „Da habe ich Blut geleckt und war dem Zauber verfallen“ sagte er wörtlich dazu. Heimlich bewarb er sich dann auf eine Zeitungsannonce hin bei der Schauspielschule. Er bestand die Eignungs- und schließlich auch die Aufnahmeprüfung. Eine Ohrfeige bekam er von seiner Mutter dafür, als sie das herausbekam. „Die Kunst verlangt Opfer“ schreibt Köfer in seinem Buch dazu. Doch ein Opfer sollte er für die Schauspielerei allerdings bringen, nämlich seine abstehenden Ohren anlegen lassen. Pfiffig klebte er sich die Ohren nur an. Sehr zur Erheiterung der Zuhörer las er dann eine Episode aus dem Buch, wie der Kleber an einem heißen Sommertag plötzlich nach ließ und sein Direktor das mit den Worten: „Köfer sie werden mal Komiker“ kommentierte. Ist er ja dann auch geworden.

Gespannte Ruhe dann als Köfer aus seiner Geschichte „Totalschaden“ gelesen hat. Am Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 war ihm eine Kuh, „ein Zonenrind“ ins Auto gelaufen und verursachte einen Auffahrunfall. Herbei geeilte Polizisten erkennen ihn sofort und die anderen beteiligten Autofahrer aus den alten Bundesländern wundern sich sehr darüber. Für Köfer war das „eine Art Gleichnis“. Doch auch in letzter Zeit stand er noch oft vor der Kamera und tourt mit seiner „Köfers Kommödiantenbühne durch die Lande. Aufhören will er noch nicht, denn es gibt für ihn viele Gründe nicht zu sterben.
Für die Zuschauer war es ein „sehr guter und erfrischender Abend“, wie Steffi Möller aus Schkeuditz feststellte. Sie faszinierte vor allem, wie geistig fit Köfer wirkte. Constanze Sucker ist extra wegen Herbert Köfer mit ihrem Mann aus Berlin angereist. Auf der Buchmesse war sie auf ihrem Lieblingsstand, dem der LVZ. Doch auch die Lesung in Taucha hatte sie sich extra ausgesucht. „Hier ist es gemütlicher als auf der Messe, wo es so voll ist“, brachte Uta Marz ihre Eindrücke von den Lesungen im Tauchaer Kulturcafe auf den Punkt.
© LVZ-Online,Matthias Kudra 20.03.2011,

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Montag, 21. März 2011, 09:48 Uhr

Lene Voigt konnte auch hochdeutsch!

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Die Fertigstellung des sechsten Bandes der Lene-Voigt-Werkausgabe wurde eigentlich zur Leipziger Buchmesse 2011 erwartet. Leider ist er nicht fertig geworden. Edelgard und Martin Langer, bekannt auch als die "Fiffschen Gaffeesachsen" wollten diesen Band eigentlich zur Lesereihe "Leipzig liest in Taucha" vorstellen, griffen aber so noch einmal zum Band 5 mit seinen 417 Seiten, welcher auch den Untertitel trägt: Verstreute Arbeiten.
270 unterschiedliche Genres sind darin verteten: Gedichte, Szenen mit den Figuren "de Ziedschen und de Biedschen" und "de Bammlern", viele Kurzgeschichten und Prosa-Texte mit autobiographischem Hintergrund, aber auch Rezensionen von Lene Voigt zu Büchern anderer Autoren. Der allererste Lene-Voigt-Text stammt aus dem Jahr 1906. Mit 15 Jahren veröffentlichte sie erste Texte noch unter Helene Wagner. Und was sogar viele Lene-Voigt-Fans nicht wussten: Lene Voigt war auch eine hochdeutsch schreibende Schriftstellein von Rang. Von den 270 Texten des Bandes 5 sind allein 154 in hochdeutsch geschrieben.
Nachdem die beiden Tauchaer Mundartkabarettisten über Lene Voigts dichterisches Schaffen gesprochen hatten, war es logisch, dass sie auch einiges aus ihren Werken vortrugen.
Die erste Zeile des ersten Lied "Enne gleene Welt fier sich" passte dann auch gleich zum Lesen: "Wenn mor sich in e Buch vorsenkt..." Weitere "Glassiger" folgten, so "´s Gräbbdeschiehnegleed", " Abbelgriebse ", "De Gaddaschtrohfe" oder "Nu wärds awer"
In diesem Jahr wird der 120. Geburtstag von Lene Voigt festlich begangen. Edelgard Langer, die neue Vereinsvorsitzende der Lene-Voigt-Gesellschaft Leipzig e.V., ist schon mächtig mit den Vorbereitungen zu Gange. werden, denn es gilt vieles vorzubereiten. Der Männerchor Taucha ist da in einem Projekt mit vertonten Balladen beteiligt.
Bericht IVT. Text und Fotos: Reinhard Rädler

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Montag, 21. März 2011, 09:45 Uhr

Ein überraschter Überraschungsgast in der Lesereihe

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Eigentlich war Schauspielerin Katy Karrenbauer, bekannt durch die Rolle der Christine Walter in der Fernsehserie "Hinter Gittern - Der Frauenknast.", und neuerdings auch durch das "Dschungelcamp" für die Lesereihe "Leipzig liest in Taucha" avisiert, musste aber aus terminlichen Gründen die Lesung aus ihrem Buch "Das Leben ist kein Fischfurz" absagen,
Liebenswerter Weise sprang dafür ihre beste Freundin, die Schauspielerin Karen Böhne, ein, die ihrerseits auch aus dieser TV-Serie als Anstaltsleiterin Eva Baal bekannt sein dürfte. Karen Böhne, die von ihrem plötzlichen "Auftrag" in Taucha zu lesen, erst kurz vor dem Termin erfuhr, zeigte sich anfangs davon selbst überrascht, erwies sich aber im Gespräch mit Moderator Roman Knoblauch und später in der Lesung als überaus charmante, erzählfreudige Gesprächspartnerin und versierte (Vor)Leserin.
Die in Hamburg aufgewachsene Karen Böhne wollte eigentlich Seemann werden Als das ein Traum blieb, wurde sie Schauspielerin und hatte in Düsseldorfer Schauspielhaus ihr erstes Engagement, spielte aber schon mit 17 in einem Fernsehfilm mit. Ihre erste TV-Hauptrolle spielte sie in der Fernsehserie "Alphateam". Bei den Dreharbeiten zu "Hinter Gittern" lernte sie auch Katy Karrenbauer kennen. Über die Jahre enger Zusammenarbeit in der Serie ("Man lernt einen Menschen am Besten bei der Arbeit kennen", sagte Karen Böhne) wurden Katy Karrenbauer und Karen Böhne beste Freundinnen, die gemeinsam in den Urlaub fuhren, aber auch in schlimmen Lebenslagen zusammenhielten. So z.B., als Katy Karrenbauer in finanzielle Schwierigkeiten geriet oder auch als sie wegen eines ungeklärten Darmproblems Operationen und Klinikaufenthalte über sich ergehen lassen musste.
Der Aufenthalt im "Dschungelcamp" habe Katy Karrenbauer sehr geholfen, finanziell und persönlich, berichtete Karen Böhne. Auf eine Wunschrolle für sich angesprochen, wollte Karen Böhne keine konkrete Figur nennen, ihr gefiele vielmehr irgend eine Rolle in einem aufwändigen Köstüm.
Zwei Bücher hat Katy Karrenbauer bisher mit (etwas längeren) Kurzgeschichten gefüllt. Aus dem 2010 erschienen Geschichtenband "Die Freiheit nehm' ich mir!" las Karen Böhne in einem gekonnten Vortrag mehrere ernste aber auch heitere Episoden aus Katy Karrenbauers Alltagserlebnissen. Da beeindruckte besonders die Offenheit in der Geschichte "Mein Darm", in der Katy Karrenbauer ihre Erlebnisse, Gefühle und Ängste beschrieb. Die Geschichten "Wer wird Millionär" und "Venedig für Singles" wurden vom Publikum mit hörbarem Vergnügen aufgenommen.
Im Anschluss an die Lesestunde kam die sympathische Karen Böhne noch mit dem Publikum ins Gespräch, unter dem sich sogar extra aus Düsseldorf angereiste Fans befanden.
Bericht IVT. Text und Fotos: Reinhard Rädler

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Montag, 21. März 2011, 09:39 Uhr

Schweres Schicksal, Romantik und blutige Krimis

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Foto: Reinhard Rädler
Starkes Werk: Susan Hastings las aus ihrem neuen historischen Roman "Blauer Staub".

Taucha. Der Leipziger Erfolgsautorin Susan Hastings war es vorbehalten, als erster „Profi“ bei „Leipzig liest in Taucha“ vorzutragen. Im voll besetzten Café Esprit las sie aus ihrer historischen Romanbiografie „Blauer Staub“, der im Oktober 2010 erschien.
Diese wahre Begebenheit aus ihrem eigenen familiären Umfeld hatte zehn Jahre in der Schublade geschlummert, weil die Verlage meinten „das liest keiner“. Bis sich ihr mit der 2008 erschienen historischen Romanbiografie „Der Wollhändler“ beim Leipziger Plöttner-Verlag dafür die Türen öffneten. Susan Hastings hatte nach Erzählungen ihrer 90-jährigen Tante die bewegende Geschichte ihrer Urgroßtante Elisabeth Voigt aus Leipzig-Volkmarsdorf in eine romanhafte Form gebracht.
Beim Vortrag spann sie mit geschickt ausgewählten Kapiteln den Bogen vom elterlichen Milieu ihrer Urgroßtante Betty in der Konradstraße und ihrer ersten Begegnung mit einem vermeintlichen Diamantenhändler aus Südafrika über ihre Naivität und Arglosigkeit bis nach Kapstadt, wo sie schließlich 1886 in die Hände skrupelloser Geschäftemacher geriet. Sieben lange Jahre war Betty dort in einem Bordell Gefangene, bis sie freigekauft wurde und durch eine Heirat doch noch in die bessere Gesellschaft aufstieg.
„Hier wäre bei Courths-Mahler die Geschichte zu Ende gewesen“, sagte Susann Hastings am Schluss ihrer Lesung mit Augenzwinkern, „Aber nicht bei mir! Wer mehr wissen will, sollte das Buch lesen.“ Ihr ist mit dem 336 Seiten dicken Buch eine wirklich starke Geschichte gelungen, die Lust auf Lesen macht.

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Foto: Reinhard Rädler
Blutige Sache: Henner Kottes Krimis überraschten am Ende mit teils grotesken Szenen.
Aus ganz anderem Holz geschnitzt waren die Kriminalgeschichten des Leipziger Krimi-Autors Henner Kotte, die er zu später Stunde vortrug. In ausschweifenden Milieu- und Situationsbeschreibungen und stimmigen Dialogen schilderte er gekonnt zuerst Alltagssituationen, die jeder schon so oder so erlebt oder zumindest gedacht haben könnte. Doch dann, meist in den letzten fünf Sätzen seiner Geschichten, kippte das Ganze plötzlich in blutige oder grotesk brutale Situationen um, mit denen der Autor seine erschrockenen Zuhörer alleine ließ, indem sie sich selbst einen Reim auf die Ereignisse machen mussten, die allesamt nicht nach Happy End aussahen. „Die Motive in einem Krimi ähneln sich irgendwie alle“, so der erfahrene Autor. „Man muss nur eine spannende Geschichte drumherum bauen.“
Da mag man kaum glauben, dass Henner Kotte auch Kinderkrimis schreibt, die für Erstklässler geeignet sind. Den Spagat hat er mit einer kindgemäßen Schreibweise und der Möglichkeit geschafft, den Täter an Hand schöner bunter Buch-Illustrationen zu überführen.
Wenn auch die Inhalte der beiden Lesungen konträrer nicht hätten sein können, eines haben die beiden Autoren gemeinsam: Sie sitzen beide in der Jury des Literaturwettbewerbes 2011 der Stadt Taucha.
© LVZ-Online,Reinhard Rädler 18.03.2011,

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Montag, 21. März 2011, 09:28 Uhr

Herbert Köfer liest in Taucha

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Der einstige DDR-Fernsehliebling Herbert Köfer stellt im Tauchaer Café Esprit seine Autobiografie vor.
Foto: Matthias Kudra

Mit Herbert Köfer war am Samstagabend ein bekannter DDR-Schauspieler, Moderator und Synchronsprecher im ausverkauften Café Esprit zu Gast. In seiner komödiantischen Art und Weise las der 90-Jährige mit seiner so sympathischen Stimme einige Episoden aus seiner Autobiografie „Nie war es so verrückt wie immer ...“, die 2008 in einer erweiterten Neuauflage im Verlag „Das Neue Berlin“ erschien.

Der Titel des Buches sei so stimmig, stellte Köfer gleich am Anfang seiner Lesung klar und bekannte: „Ich war gerne ein DDR-Bürger, ich schäme mich nicht dafür“. Herbert Köfer kennt man vom Fernsehen, vom Radio und auch vom Theater. Bei der Geburtsstunde des Deutschen Fernsehfunks (DFF) war er am 21. Dezember 1952 der erste Nachrichtensprecher der „Aktuellen Kamera“. Fast 40 Jahre gehörte er dem DFF-Ensemble an und hat das Profil des Senders mit geprägt, zum Beispiel in der Rolle des Rentners Schmidt in der 20-teiligen Serie „Rentner haben niemals Zeit“. Auch in der letzten Sendung des DFF am 31. Dezember 1991 stand er noch einmal vor der Kamera.
Dabei sollte Herbert Köfer nach dem Willen seiner Eltern einmal den Verlag seines Vaters übernehmen und so begann er 1937 mit einer kaufmännischen Lehre. Doch sein Interesse für die Schauspielerei erwachte schon 1929, als er mit seinen Eltern die Heidelberger Schloßfestspiele besuchte und bekannte Schauspieler jener Zeit erlebte, wie z.B. Götz George. Das Kleist’sche Ritterschauspiel „Kätchen von Heilbronn“ hat es ihm besonders angetan. „Da habe ich Blut geleckt und war dem Zauber verfallen“ sagte er wörtlich dazu. Heimlich bewarb er sich dann auf eine Zeitungsannonce hin bei der Schauspielschule. Er bestand die Eignungs- und schließlich auch die Aufnahmeprüfung. Eine Ohrfeige bekam er von seiner Mutter dafür, als sie das herausbekam. „Die Kunst verlangt Opfer“ schreibt Köfer in seinem Buch dazu. Doch ein Opfer sollte er für die Schauspielerei allerdings bringen, nämlich seine abstehenden Ohren anlegen lassen. Pfiffig klebte er sich die Ohren nur an. Sehr zur Erheiterung der Zuhörer las er dann eine Episode aus dem Buch, wie der Kleber an einem heißen Sommertag plötzlich nach ließ und sein Direktor das mit den Worten: „Köfer sie werden mal Komiker“ kommentierte. Ist er ja dann auch geworden.

Gespannte Ruhe dann als Köfer aus seiner Geschichte „Totalschaden“ gelesen hat. Am Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 war ihm eine Kuh, „ein Zonenrind“ ins Auto gelaufen und verursachte einen Auffahrunfall. Herbei geeilte Polizisten erkennen ihn sofort und die anderen beteiligten Autofahrer aus den alten Bundesländern wundern sich sehr darüber. Für Köfer war das „eine Art Gleichnis“. Doch auch in letzter Zeit stand er noch oft vor der Kamera und tourt mit seiner „Köfers Kommödiantenbühne durch die Lande. Aufhören will er noch nicht, denn es gibt für ihn viele Gründe nicht zu sterben.
Für die Zuschauer war es ein „sehr guter und erfrischender Abend“, wie Steffi Möller aus Schkeuditz feststellte. Sie faszinierte vor allem, wie geistig fit Köfer wirkte. Constanze Sucker ist extra wegen Herbert Köfer mit ihrem Mann aus Berlin angereist. Auf der Buchmesse war sie auf ihrem Lieblingsstand, dem der LVZ. Doch auch die Lesung in Taucha hatte sie sich extra ausgesucht. „Hier ist es gemütlicher als auf der Messe, wo es so voll ist“, brachte Uta Marz ihre Eindrücke von den Lesungen im Tauchaer Kulturcafe auf den Punkt.
© LVZ-Online, Matthias Kudra 20.03.2011

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Montag, 14. März 2011, 08:52 Uhr

Swingtime in Taucha mit Harry Künzel

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Sonntag Nachmittag 17 Uhr: Es war wieder Swingtime angesagt im Café esprit. Harry Künzel, Tauchas Swinglegende schlechthin, war wieder einmal ein gern gesehener Gast auf der kleinen Showbühne.
Fast zwei Stunden lang unterhielt er seine Zuhörer mit "beswingter" Musik und überraschte sie gleich zum Auftakt mit eine Bach-Adaption im klassischen Rhythmus der 30er Jahre. Dass er kurz nach Kriegsende eine Begegnung mit Duke Ellington in der Leipziger Kongresshalle hatte, beeindruckt ihn noch heute. Folgerichtig hatte er auch mit dem "Tiger Rag" eine Komposition von ihm im Gepäck. Er, der selbst schon Legende ist, freut sich noch heute über eine Begegnung mit der Jazz-Legende Chris Barber im Januar 2011 in Leipzig, von dem er nun eine auch CD besitzt. Apropos CD: Auch Harry Künzel hat eine solche Scheibe mit 15 Titeln eingespielt, die allerdings nur für den privaten Gebrauch bestimmt ist..
Während in Deutschland unter dem Swing-Publikum vornehmlich ältere Zuhörer zu sehen sind, findet der Swing und der Jazz in London, wo Harry Künzels (Prinzen)Sohn Tobias eine Zweitwohnung hat, immer mehr Zuspruch bei jungem Publikum. Kommentar Harry Künzel: "Man muss mit der Zeit gehen - sonst geht man mit der Zeit!".
Er, der Dozent an der Musikhochschule war, bräuchte eigentlich keine Noten, "aber es sieht einfach gelehrter aus, wenn ich das Notenpult vor mir stehen habe", witzelte der Vollblutmusiker.
Mit lockeren Sprüchen, Anekdoten und Episoden zwischen den Titeln unterhielt er seine Zuhörer. Er erinnerte mit "Stranger On The Shore" auch an den kürzlich verstorbenen Günter Gollasch. Und Was vielleicht auch viele nicht wussten: In der Ratgebersendung "Mensch bleib gesund!" des DDR-Fernsehens spielte er als musikalische Untermalung die Klarinette. Einer der bekanntesten DDR-Komponisten und -Pianisten, Günter Oppenheimer, hatte ihn für diese Sendung sogar mal den Benny-Goodmann-Titel "Sing, Sing, Sing" arrangiert.
Mit "Ich schenke dir Rosen" verteilte Harry Künzels Ehefrau Christa eine Rose an die anwesenden Frauen. Eine schöne Geste für das dankbar applaudierende Publikum. Logisch, dass da noch eine Zugabe folgte.
Bericht IVT. Text und Fotos: Reinhard Rädler

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Montag, 14. März 2011, 08:49 Uhr

Möglicherweise ein Walzer ein Blues - Two & Two im Musikcafe

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Das Lied "Möglichweise ein Walzer" aus der Feder von Heinz Rudolf Kunze, das der Niederländer Herman van Veen bekannt gemacht hat, könnte das Motto des Musikcafes am Freitag Abend im cafe esprit gewesen sein. In der Interpretation des in Taucha durch mehrere Auftritte gut bekannten Duos "Two & Two" bekam das Lied aber noch eine interessante Intepretation. "Two & Two" das sind und Julia Lehne (28) und Norman Daßler (26), die schon seit 2005 gemeinsam Musik machen. Ihr Metier, das sind die gefühlvollen Balladen mit englischen und deutschen Songs und Liedern im bunten Wechsel. Ihre Stücke erzählen von unerfüllter und glücklicher Liebe, gebrochenen und geheilten Herzen, trostlosen und unaufhörlichen Träumen, verloren gegangener und wiederkehrender Hoffnung, wie z.B. "Junimond" von Rio Reiser, "Wo bist du" von Silly oder die deutsch-englische Version des Liedes "Dead Flowers" von den Rolling Stones. Dabei wird Julias einfühlsame Stimme so wunderbar durch Normans gefühlvolles Gitarrenspiel ergänzt. Dabei waren auch irische Balladen, wie "Summerfly", die sie von ihrer kleinen Tournee durch Irland mitgebracht haben, wie Julia Lehne den erstaunten Zuhörern im cafe esprit erzählte. In der Tat hat Julia mal ein Jahr in der irischen Künstlerstadt Galway gewohnt und gearbeitet. Norman hat sie dahin eingeladen und so sind die Beiden durch die Straßen und Pubs von Irland gezogen. Eine unvergessene Zeit für die Beiden, die sich auch heute noch in ihrem Programm wider spiegelt. "Ja wir lieben dieses Land" gestand Julia Lehne dem Online-Magazin bereits bei ihrem letzten Auftritt im Musikcafe im Februar 2010. (wir berichteten). Besonders überzeugten die Beiden im Musikcafe aber mit ihren deutschen Titeln, u.a. mit der Ballade "Neben der Zeit" nach einem Text von Hans-Jürgen Rüstau.

Übrigens spielen die Beiden auch viel bei der Volkshochschule in Leipzig und sind auch für private Feiern, wie z.B. Hochzeiten zu buchen. Über eine eigene CD haben sie auch schon nachgedacht, aber dafür reicht nach Julias Worten das eigene Material nich nicht. "Mal Walzer, mal Blues" eben und das nicht nur im Kulturcafe in Taucha.
Bericht IVT Text und Fotos: Matthias Kudra

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Dienstag, 08. März 2011, 13:17 Uhr

Kabarett Tauchaer Brettl nimmt Stadtpolitik aufs Korn

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Foto: Reinhard Rädler
Karnevalsstimmung beim Kabarett Tauchaer Brettl: Auf der Bühne singen Lutz Pohlers, Hans-Jürgen Rüstau und Tobias Meier (von links)

Während rund um Taucha der Faschings-Bär steppte, war zur fünften Jahreszeit in Taucha „Tote Hose“. Naja, fast... Wenigstens kam am Rosenmontag im gut besetzten Cafe Esprit so etwas wie Karnevalsstimmung auf, als das „Tauchaer Brettl“ in seinem „Buch der Lieder“ mit den schönsten Texten und Songs des Tauchaer Kabaretts aus den Jahren 2006 bis 2009 blätterte.
Einige Texte und die darin handelnde Personen waren zwar mittlerweile vom Zahn der Zeit überholt, die Kabarettisten Jürgen Rüstau, Tobias Meier und Jürgen Ullrich verstanden es aber, in den Moderationen aktuelle Bezüge herzustellen. Da war mal vom „kleinen König“ die Rede, der „aber jetzt Sauer ist“ oder vom Tempel am Schöppenteich, aus dem die Abgeordneten „immer ihre Kraft schöppen“. Schön war es, unter der Gitarrenbegleitung von Lutz Pohlers wieder einmal die alten Lieder zu hören, von denen einige fast schon zu Gassenhauern geworden sind: Das „Pack die Badehose ein“ oder das „knallrote Dönerhaus“ genauso, wie der Song über „Eilenburg-Ost“, die (fast) Liebeserklärung „Für Taucha tun wir alles“ oder die „halboffizielle“ Hymne „Sing mei Nordsachse sing“.
Natürlich stand das lokale Geschehen auf der Tagesordnung, über dessen Kritikpunkte der Bürgermeister einen Beschwerdebrief zu erwarten hat, falls der Absender einen Briefkasten in der Nähe findet... Neben oft diskutierten altbekannten Themen, kam darin der Vorschlag, mit Blick auf die Baumfällaktionen der jüngsten Zeit, Taucha in Holzhausen umzubenennen.
Bei einer fiktiven Stadtführung wurden die Gäste in das „wunderbare Biotop“ am ehemaligen „Cafe Sitz“ entführt, der Bahnhof mit seinem Umfeld als Beispiel hervorragender Baukunst dargestellt und zur Einkehr in das „Spitzen-Restaurant an der Endstelle“ eingeladen. Mit einem weinenden, aber eher lachenden Auge verabschiedete das Kabarettpublikum Klofrau Elfriede in die Altersteilzeit und auch Hausmeister Tobias wird in den Ruhestand gehen.
Sie machen Platz für neue Figuren im neuen Kabarettprogramm im Herbst „Ich war noch niemals in New York“. Beide Kultfiguren gaben ihrem Affen zum Abschluss noch einmal richtig Zucker. Elfriede zelebrierte ein letztes Mal ihr „heidiheidiho“ im Elfriede-Blues und der gesanglich starke Tobias war schlussendlich noch einmal „ganz willenlos“. Rei
© LVZ-Online, 08.03.2011,

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Dienstag, 22. Februar 2011, 10:56 Uhr

Markus Teubert verzaubert Publikum

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Text und Foto: Anne Schulze
Markus Teubert haben es die Karten angetan, allerdings nicht zum Spielen, sondern zum Zaubern.

Taucha. Kein spitzer Hut, kein weißer Bart, auch kein Zauberstab ziert Markus Teubert. Dennoch strahlt ein Hauch Magie durch den Raum, als der sympathisch lächelnde Zauberkünstler am Sonnabendabend das Tauchaer Café Esprit betrittt. In einem in die Jahre gekommenen Koffer hat der ganz in schwarz gekleidete Magier für seinen Auftritt jede Menge Zauberutensilien gepackt – so zumindest lässt es sich vermuten. Doch auch hier erfüllt er keine Klischees. Es finden sich weder bunte Tücher noch glitzernde Zauberkisten oder gar ein weißes Kaninchen im Gepäck. Mehr als seine Hände und ein paar Alltagsgegenstände braucht der 45-Jährige nicht, um sein Publikum zu verzaubern.

Schon in jungen Jahren entdeckt der Wundermacher seine Leidenschaft zur Magie. Nach einer Kinderzaubershow kauft sich der damals Achtjährige einen Zauberkasten vom hart ersparten Taschengeld: „In meinem ersten Trick verwandelte ich Tinte zu Wasser und ließ dafür die ganze Verwandtschaft zum Applaudieren antreten.“ Mit 14 Jahren begibt er sich in die Lehre des Zauberers Charli Rolfs. In dessen Arbeitsgemeinschaft „Junge Zauberkünstler“ mausert sich der Wissensbegierige schnell zum Lieblingsschüler und fand in Rolfs seinen Mentor. Das Zaubern bleibt zunächst nur ein Hobby, was aber im Laufe der Jahre immer zeitintensiver wird. 1999 macht es Teubert zum Beruf. Keine leichte Entscheidung für den damaligen Nachrichtentechniker. Denn um seine Brötchen mit Magie zu verdienen, muss man schon wirklich gut sein. „Gerade in unserer hochtechnisierten Welt, wo alles hinterfragt und erklärt werden kann, wollen die Leute wieder staunen“, erklärt der Tauchaer den Erfolg der alten Kunst.

So flimmert vor einiger Zeit eine Show mit „Mentalmagie“ über die Mattscheibe, der derzeitige Trend. Wirklich Gedanken lesen könne ein Uri Geller nicht, auch wenn er dies vehement behauptet, ist sich Teubert sicher. Er folgt keinen Trends. Echte Zauberei besteht bei ihm aus gekonnter Handarbeit. Keine Entfesselungen, keine großen Lichteffekte. Der 45-Jährige zaubert mit offenen Karten, die hauptsächlich sein Programm bestimmen. Wer ihm einmal gegenübersteht muss sich also nicht bemühen die Gedanken zu verschließen. „Eine natürliche Erklärung so zu verpacken, dass niemand sie enträtseln kann, das ist echte Zauberei“, findet der „Kartomane“.
In seinem Soloprogramm „Wunder ganz nah“ liebt er den kleinen Zuschauerkreis. Nach seinem Bühnenauftritt wandert er von Tisch zu Tisch und sucht den direkten Kontakt zu seinem Publikum. Nicht immer was für schwache Nerven. Eine Zuschauerin hyperventiliert bei einem seiner Tricks: „Sie hielt eine amerikanische Münze in der Faust, ich eine chinesische Lochmünze. Innerhalb der nächsten Sekunden bemerkte die Besucherin den Wechsel der Münzenform und konnte es nicht fassen als sie meine Lochmünze auf einmal auf ihrer Hand liegen sah.“ Das war die heftigste Reaktion, die Teubert bisher hervorrief. Durch die verschiedenen Wirkungen auf seine Gäste und dem Hinzufügen neuer Kuriositäten gleiche kein Auftritt dem anderen.
Dennoch hat er Lust auf mehr. Zurzeit arbeitet der Zauberer zusammen mit einem Kollegen an gleich zwei neuen Projekten. In „Music in the air“ wollen die Künstler die musikalischen Gedanken ihres Publikums einfangen und auf der Gitarre spielen. Ab März laden die beiden Magier einmal im Monat zum „Zauber-Dinner“ in das Dunkelrestaurant „Mondschein“ ein. „Das Licht geht für diesen Zweck natürlich an, sonst wäre es zu einfach“, lacht der ursprünglich aus Schkeuditz stammende Teubert. Im Moment steckt das Projekt in seiner heißen Phase. Zwischen den vier Gängen wird es magisch für die Gäste. Ein paar Tricks werden speziell für das intime Zauberereignis konzipiert: „Wir werden das Wunschdessert eines jeden Gastes auf den Tisch zaubern“, verrät der Künstler.
© LVZ-Online, 20.02.2011

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